Weiterbildung in
"Biodynamischer Bindungs- und Beziehungsarbeit"

Die Kunst der therapeutischen Beziehung

Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess

Dieses Modul umfasst drei Wochenenden und ein Intensivseminar.

In der therapeutischen Arbeit sind wir immer mit Gefühlen, Erfahrungen, Phantasien und Abwehrhaltungen konfrontiert, die der Klient aus konflikthaften Erlebnissen in seiner Kindheit mitbringt. Diese ungelösten Konflikte haben die Tendenz, so lange immer wieder neu inszeniert zu werden, bis sie endlich einer Lösung zugeführt werden können.

Wenn der Klient das alte Drama in der Therapie neu „aufführt“ (nicht, um den Therapeuten zu ärgern, sondern um endlich den neurotischen Knoten aufzulösen), sprechen wir von einer – positiven oder negativen – „Übertragung“ auf den Therapeuten. Dies zu erkennen und in den therapeutischen Prozess einzubeziehen, ist eine der effektivsten Möglichkeiten, in der Beziehung zwischen Therapeut und Klient alte Muster zu erkennen, aufzudecken und zu heilen.

Umgekehrt ist es ebenso möglich, dass frühere Erlebnisse des Therapeuten mit in die aktuelle therapeutische Beziehung einfließen und wir als Therapeuten eigene konfliktgeladene Themen auf die Klienten übertragen. (Gegenübertragung). Der Therapeut braucht eine verstärkte Aufmerksamkeit für seine eigenen Verletzungen und die Fähigkeit, eigene innere Prozesse von denen des Klienten zu unterscheiden. Hierin „freier“ zu sein von eigenen persönlichen Bindungsthemen macht es leichter präsent zu bleiben für das, was die Klientin mitbringt.

Es wird gelernt eigene Gegenübertragungen von Gegenübertragungsgefühlen zu unterscheiden, die der Klient als Spiegel seines Unbewussten in uns wachruft und wie wir diese zugunsten des Therapieprozesses einsetzen können.

In der psychodynamischen Konstellationsarbeit ist das Thema hier die Teenagerzeit und das junge Erwachsenenalter.

Kurze fachbezogene Stichwortübersicht der wichtigsten Inhalte:

  • Arbeit mit und an Abwehrmechanismen
  • Positive und negative Übertragung
  • Übertragungsinhalte
  • Gegenübertragung und ihre Inhalte
  • Verkörperte Gegenübertragung
  • Induzierte Gegenübertragung
  • Besonderheiten der Übertragungsprozesse in der Körperpsychotherapie
  • Projektive Identifizierung
  • Psychodynamische Prozessarbeit mit der Teenagerzeit und dem jungen Erwachsenenalter
  • körperorientierte Bindungsarbeit

Dauer des Trainings: 75 (Zeit)Stunden an 3 Wochenend-Workshops und einem Intensivseminar

Teilnahmegebühr: zahlbar als 1400 Euro Gesamtbetrag oder in 4 Raten zu je 375 Euro.

Teilnahmevoraussetzung: (Körper-)psychotherapeutische Vorerfahrung, Ausbildung und/oder Tätigkeit in körper- oder psychotherapeutischen Berufen

Termine: auf Anfrage