"Die Weisheit des Körpers"

Weiterbildung in Biodynamische Vegetotherapie Teil 2:
Vegetotherapie mit Segmenten, Bildern und Symbolen

„Die Weisheit des Körpers“

Biodynamische Vegetotherapie mit Körpersegmenten, Bildern und Symbolen

Im 2. Teil der Weiterbildung in Biodynamische Vegetotherapie lehren wir die biodynamische Segmentale Vegetotherapie. Aufbauend auf den Körpersegmenten nach Wilhelm Reich, wurde diese Arbeit von Ebba Boyesen noch aktualisiert und erweitert.

Die Teilnehmer lernen die einzelnen Segmente kennen und welche speziellen Gefühle und emotionalen, libidinösen und psychosexuellen Impulse, begründet in frühkindlichen Störungen, als psychodynamische Ladung im Körperpanzer manifestiert sein können.

Wir erforschen die einzelnen Segmente anhand speziell dafür entwickelter Übungen und betrachten gemeinsam die organische Basis der frühkindlichen Problematik, die der Ausgangspunkt für die nachfolgende neurotische Charakterstruktur des heranwachsenden Kindes war.

Wir vertiefen unser Wissen über die Problematik der Charakterabwehr und wie man den Körper auf einer Ebene mobilisieren kann, die vorhanden war, bevor der neurotische Charakter geformt wurde. Dazu richten wir die Aufmerksamkeit auf die libidinösen / emotionalen Impulse in den verschiedenen Segmenten und mobilisieren die dem Körper eigenen Ressourcen, um ihn damit von seinen neurotischen Grenzen zu befreien und seine ihm innewohnende Vitalität wiederherzustellen.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Moduls ist die gezielte biodynamische Arbeit mit Bildern, Symbolen und gelenkten Imaginationen. Diese Arbeit dient dazu, den einfachsten und direktesten Weg zu gehen, um unbewusste Inhalte mit neuen Bildassoziationen und den darin enthaltenen Bedürfnissen in Zusammenhang zu bringen.

Um das Unbewusste zugänglich zu machen, kann man dem Klienten eine mögliche Lösung für ein unbewusstes Problem gezielt anbieten. Das öffnet einen Weg zum Gehirn, eröffnet neue Möglichkeiten und gibt dem Therapeuten den Raum, eine konditionierte Blockade zwischen dem primären Wunsch und dem Bewussten zu umgehen bzw. zu unterlaufen.

Dann beginnt der Schutzmechanismus allmählich mit dem Unbewussten zu verhandeln und befähigt den Klienten, die neurotische Abwehr einer primären Lösung zuzuführen.

Ein weiteres Thema ist ein Einführungswochenende in das „Deep Draining“, eine spezielle Behandlungstechnik mit tiefer Muskelarbeit, die wir auch als Weiterbildung anbieten,

Wir beschäftigen uns in diesem Modul damit, wie man als Therapeut (mit großer Achtung vor den Fähigkeiten der Abwehr) den Boykott des Bewussten erkennen kann, wie man dem Klienten neue Lösungsbilder anbieten und dem primären ungelebten Leben damit neue Wege ebnen kann.

Kurze fachbezogene Stichwortübersicht der wichtigsten Inhalte:

  • 7 Segmente: okular, oral, cervikal, thoraxal, diaphragmal, adominal, sacral
  • Libidinöse und emotionale Blockaden
  • Organische Abwehr, schützender Widerstand
  • Körper-, Muskel- und Gewebepanzerung
  • Expansion, Sammlung und Kontraktion
  • Primäre Impulse und Frühkindliche Störung
  • Vegetotherapie mit dem Atem
  • Dissoziation, Disassoziation und Disidentifikation
  • Introjezierte Bildarbeit nach Ebba Boyesen
  • Zugang zum somatischen Unbewussten
  • Unterlaufen konditionierter Blockaden
  • Vegetotherapie mit Symbolen
  • Vegetotherapie mit Imagination
  • Einführung in das „Deep Draining“

Dauer des Trainings: 105 (Zeit)stunden an 3 Wochenendworkshops und 2 Intensivseminaren

Teilnahmegebühr: 1960 Euro Gesamtbetrag oder in 5 Raten zu je 420 Euro.

Teilnahmevoraussetzungen: Die Teilnahme an der Weiterbildung in Biodynamischer Vegetotherapie Teil 1

Termine: auf Anfrage

Kurzübersicht des Trainingsaufbaus:

Workshop 1: Vegetotherapie mit Bildern und Symbolen I

Intensivseminar 1: Segmentale Vegetotherapie I 

Workshop 3: Vegetotherapie mit Bildern und Symbolen II

Intensivseminar 2: Segmentale Vegetotherapie II

Workshop 5: Einführung in das „Deep Draining“

 

Ein Workshop dauert jeweils von Freitag Abend (Beginn um 20 Uhr) bis Sonntag Mittag (Ende um 13:30 Uhr).

Ein Intensivseminar dauert jeweils von Mittwoch Abend (Beginn um 20 Uhr) bis Sonntag Mittag (Ende um 13 Uhr).